Bürgerkapelle Lana .
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Über uns

Die ersten Jahre

Das Fahnenschwingen, das noch heute am Maria Geburtsfest in Lana geübt wird, gehört zum alten Brauchtum, das sich unter Musikbegleitung von zwei Schweglern und einem Trommler in unserer Heimat mancherorts nachweisen lässt; so wirkt nachweislich ein Lanaer Trommler aushilfsweise am Corpus -  Christi - Fest  des Jahres 1814 in Algund  mit. Bei den Prozessionen in Lana marschiert seit der Mitwirkung der Musikkapelle der Fahnenschwinger an deren Spitze mit.
 

1880er Jahre
Die Musikanten tragen bei Ausrückungen wie Hochzeiten die Feuerwehr– oder Schützenmontur; das Tragen der Burggräflertracht ist zu dieser Zeit nur mehr bei hochfestlichen Anlässen üblich.

1910er Jahre
Die Trachtenkleidung der Musikanten entspricht nicht mehr; erstmals wird auf Vereinskosten eine Neuanschaffung durchgeführt, der hierfür notwendige Betrag: 2400 Gulden

1931
Einführung des „Langbäurischen“, das seitdem neben dem „Kurzen“ getragen wird.
 
1947
Zum Maria Geburtsfest treten zum ersten Male seit langem auch wieder zwei Fahnenschwinger auf zur Neubelebung dieses alten Brauchs.
 
1961
Die Musikkapelle nimmt zum ersten Mal im „Kurzbäurischen“ an der Fronleichnamsprozession teil.
 
1974
Erstmals seit dem Bestehen des Vereins werden Mädchen aufgenommen, welche am 30.12. bei den traditionellen Neujahrsrundgängen ihren ersten Auftritt erleben; im Jänner 1975 wird für die Musikantinnen das „Meraner Dirndl“ angeschafft.

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Frauen
Die Musikantinnen und Marketenderinnen tragen das„Meraner Dirndl". Es besteht aus einem schwarzen Rock mit rotem bortenbesetzten Oberteil. Darunter trägt man eine mit Spitzen verzierte weiße Leinenbluse. Um den Leib wird eine blaue Baumwollschürze gebunden; dazu kommen noch passende Kniestrümpfe und schwarze Trachtenschuhe.

Bei besonderen Anlässen wird von den Marketenderinnen das Burggräfler „Bäurische Gewand (sonntägliche Frauentracht) angezogen. Diese besteht aus einem langen, schwarzen Wollkleid, darüber eine Schürze und ein mit Fransen besetztes Halstuch aus Seide.

Männer
Die Männertracht, das „Langbäurische" besteht aus einem weißen Hemd, der „Pfoat". Darüber trägt man eine schwarze Samtweste, das "Leibl". Die langen, schwarzen Hosen werden von einem grünen Hosenträger, dem "Heber" gehalten.
In der kälteren Jahreszeit und bei Beerdigungen wird darüber eine dunkle Lodenjoppe mit roten Aufschlägen, der „Tschoap" getragen.
Der schwarze Filzhut ist mit roten Schnüren geziert.

Die historische Tracht, das "Kurzbäurische" wird bei besonderen Anlässen (u.a. Prozessionen) angezogen. Diese Tracht besteht aus einer roten Samtweste, kniefreien Lederhosen; weiße „Stutzen" (Kniestrümpfen), die Niederschuhe und der breite Gurtgenannt, sind mit Federkielstickereien geziert.
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